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Devisen Marktberichte – Ratingagentur-Downgrade-Welle im Finanzsektor

Sep 22, 2015

Devisen Marktberichte – Frankreich: Nach S&P nun auch von Moody’s herabgestuft

Frankreich, das Schwergewicht der Eurozone wurde seitens der Ratingagentur Moody’s auf Aa2 abgestuft. S&P, die größte Ratingagentur der Welt, hatte das Land  bereits in 2013 abgestuft.

Hohe Schuldenberge und die stockende französische Wirtschaft veranlassten die Analysten zu diesem Schritt, der zugleich aufgrund der Bedeutung Frankreichs im gemeinsamen europäischen Währungsraum einem schweren Schlag für die Eurozone gleichkommt. Dies könnte ernste Folgen am Devisenmarkt für die europäische Leitwährung haben.

Downgrade-Welle – Ratingagentur S&P könnte mehr als 600 Abstufungen vornehmen, Finanzsektor exponiert

Doch die Downgrade-Welle könnte vor allem empfindlich den europäischen Bankensektor treffen. Nach offiziellen Angaben sieht sich die Ratingagentur S&P dazu veranlasst mehr als 600 Abstufungen vorzunehmen, wobei der große Teil der potentiellen Kandidaten, ein Anteil von 25 Prozent, im europäischen Finanzsektor beheimatet ist.

Die Gründe liegen auf der Hand: Explosive Geopolitik gepaart mit hohen wirtschaftlichen Risiken. Im Visier der US-amerikanischen Ratingagentur stehen aufgrund geringer Kapitalaufnahme vor allem die österreichischen Banken.

EZB-Ratsmitglied – Ultralockere Geldpolitik, der Immobilienmarkt und Staatsverschuldung

Die wirtschaftlichen Risiken und vor allem die immensen Staatsverschuldungen bleiben ein europäisches und ein globales Dauerthema. Die andauernde Niedrigzinspolitik könnte sich für den Euroraum laut dem Präsidenten der Zentralbank Estlands und dem Ratsmitglied der EZB Hansson noch als sehr teuer erweisen.

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