China Wirtschaft

Forex Newsletter - Kreditblase China und Verlangsamung der Wirtschaft

Mar 14, 2014

FX-Newsletter – Kreditblase China – Finanzmärkte gefährdet

Die in den Boomjahren aufgebaute Kreditblase in China droht nun gewaltig zu platzen und sorgt für Verwerfungen an den internationalen Finanzmärkten. Selbst die Führungsspitze des chinesischen Volkskongresses bezeichnet die sich mehrenden Kreditausfälle der chinesischen Unternehmen als mittlerweile unvermeidlich.

Die Baoding Tianwei Baobian Electric Co Ltd unter dem Vorstand  Liu Shujuan wurde bereits am Dienstag vom Handel suspendiert. In den Büchern des Unternehmens steht ein Verlust in Höhe von umgerechnet 612 Millionen Euro. Dabei wird für die Anleihen eine Rendite von mehr als zehn Prozent bezahlt. Bei einem Verlust je Aktien von 3.8072 Renminbi eine denkbar schlechte Investitionsmöglichkeit.

Devisen-Research – Newsletter China – Verlangsamung der Wirtschaft

Die Emerging Markets, das Zugpferd der westlichen Industrienationen, kommen so langsam, aber sicher unter die Räder. Weitere Zahlungsausfälle werden vermutlich folgen. Ein Sudden Stop, das abrupte Versiegen der Kreditströme in die Peripherie, ist nun nicht mehr nur ein Szenario, sondern eine Marktsituation, auf die man sich in Zukunft einstellen müssen wird. So verlor der Shanghai Composite heute Morgen weitere 0.7 Prozent auf einen Indexstand von 2,004.34 Zählern, der MSCI Emerging Markets Index büßte weitere 0.9 Prozent ein.

Die China Citic Bank hatte hier offenbar eine Signalwirkung auf die Marktteilnehmer und löste leichte bis mittlere Bedenken bezüglich der Nachhaltigkeit vieler Finanzinnovationen aus. Die Verlangsamung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hatte sich bereits zum Jahresbeginn abgezeichnet, nun hat ihr Einpreisen an den Equity- und Bondmärkten begonnen.

Smartest Finance wünscht den Lesern ein erholsames Wochenende.

Bildnachweis: pixabay.com



Kategorie: forex-newsletter